Hario Mizudashi im TEST

Cold Brew Kanne Hario Mizudashi im TEST

Wir lieben Eiskaffee! Bisher machten wir es so: Filterkaffee kochen , erkalten lassen und, figurfreundlich auf Eiswürfeln oder eben mit 1,2 Kugeln Vanilleeis genießen. Erfrischender und anregender kann ein Kaltgetränk an einem heißen Sommertag nicht sein.

Eiskaffee lecker!

Cold Brew Eiskaffee mit Eiswürfeln aus Espresso – herrlich an heißen Tagen!

Es ist schon eine Weile her, dass wir zum ersten Mal einen Bericht über kalt gebrühten Kaffee lasen, aber erst in diesem Sommer rückten weitere Berichte in den unterschiedlichsten Medien das Thema derart ins Interesse der Kaffeefreunde, dass auch wir uns mit der Idee anfreundeten, unseren Eiskaffee nicht länger heiß aufzubrühen, sondern kalt. Cold Brew nennt sich der neueste Kaffeetrend aus Japan.


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Cold Brew – gibt es dafür eine Kanne?

Ja, es gibt sie! Und wie sollte es anders sein: das Original kommt aus Japan. Wieder einmal ein Kaffee-Accessoire aus dem Hause Hario. Dieser Hersteller – weiteres zur Hario Kaffee-Kultur finden Sie hier – genießt auch hier bei uns große Wertschätzung. Klar, dass wir uns genau diese Kanne angeschafft haben.
Schlicht gut: die Hario Mizudashi Cold Brew Kaffeekanne, 1000 ml

Schon beim Auspacken fanden wir Gefallen an dem puristischen, schlichten Design der Glaskanne, die ca. 1 l Inhalt fasst. Eingehängt wird ein sehr feinmaschiger, gut verarbeiteter Filter, in den das Kaffeepulver gefüllt wird. Die Kaffeemenge kann man, je nach persönlichem Geschmack und Belieben, variieren.
Wir befüllten etwa 3/4 der Kanne mit kaltem stillem Mineralwasser (wenn die Wasserqualität hervorragend ist, tut es natürlich auch Leitungswasser), füllten fein gemahlenes Kaffeepulver bis ca. 1 cm unterhalb des Filterrands ein, setzten ihn in die Kanne ein und gossen das restliche Viertel des Wassers über das Kaffeepulver direkt durch den Filter. Deckel drauf und ab in den Kühlschrank.

Kenner finden, nach 24 Stunden sei das Ergebnis der Extraktion perfekt. Wir probierten nach 12 Stunden und waren begeistert!

Der Clou bei Cold Brew ist ja, dass aus dem Kaffeepulver zwar die Aromastoffe, also nur bestimmte Elemente aus dem Kaffeepulver extrahiert werden, jedoch nicht die Bitterstoffe. Der Kaffee bekommt also eine feine, fruchtige Note und ist sehr bekömmlich, was für uns zu einem ganz neuen, köstlichen Kaffee-Geschmackserlebnis führt.

Wenn der Filtereinsatz mit dem Kaffeepulver entfernt wird, soll der kalte Kaffee bis zu 14 Tage im Kühlschrank aufbewahren können. Aber mal ehrlich: wir haben es nie ausprobiert – der Vorrat an eiskaltem Kaffee war schon nach kurzer Zeit aufgebraucht und eine neue Kanne in Arbeit.

Die Hario Mizudashi bei Amazon:

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Unser Fazit – Hario Mizudashi Cold Brew

Die für uns ganz neue Art, unseren Eiskaffee mit der Hario Cold Brew Kanne herzustellen, hat uns voll überzeugt. Die Kanne selbst ist formschön, leicht zu reinigen und kann auch als Kaffee- oder Teekanne für Heißgetränke genutzt werden, was wir jedoch nicht getestet haben.
Das Kaltbrühen selbst ist eine schnelle, ganz saubere Angelegenheit, der Filter lässt auch keine noch so kleine Kaffeepartikel durch, nur den puren Extrakt.

Der milde, nicht bittere Geschmack ist, bei gleichbleibendem Koffeingehalt, vor allem für alle, die einen etwas empfindlichen Magen haben, eine gut verträgliche Eiskaffee-Variante.
Von uns für die Cold Brew – Methode Note 1 beim Herstellen von Eiskaffee und für die Cold Brew Kanne Hario Mizudashi eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Den Preis, im Allgemeinen etwas über 30 Euro, finden wir durchaus angemessen, mit etwas Glück findet man sie sogar etwas günstiger.

Die Hario Mizudashi Cold Brew im Bild, sehr ansprechend auch die Original-Verpackung!

Hario Mizudashi